Art. Nr. 606.029

Diamond Collection Pinot Noir 2016

von Francis Ford Coppola Winery (Geyserville) aus USA/Kalifornien

Farbe: leuchtend rot
Rebsorte: 100% Pinot Noir
Charakteristik: Verspielter Duft nach roten Früchten, reifen Erdbeeren, eingekochten Kirschen und Heckenrosen, sehr weich am Gaumen mit veloursartigen Tanninen, saftiges Finale mit anhaltenden, eleganten Fruchtnoten.
Liefereinheit: 12 à 0,75 Liter
Lagerfähigkeit: 10 Jahre   
Alkoholgehalt: 14,1 % vol. Restzucker: g/l
Auszeichnungen
  • International Wine and Spirit Competition: Silber (Jg. 2018)
Gastronomische Empfehlungen

Ente à l'orange, Rheinischer Sauerbraten, Rinderfilet

Beschreibung

Die „Diamond Collection“ sind hochwertige Rebsortenweine aus den Top-Lagen des Napa Valley, Sonoma County, Monterey und Paso Robles - strahlende Edelsteine mit geschliffenem Charakter.

Francis Ford Coppola Winery

Bei dem Namen Francis Ford Coppola denkt man zuerst an den „Paten“ oder „Apocalypse Now“, doch in der Weinwelt ist Coppolas Erfolg als Weinproduzent ebenso legendär wie sein Wirken als Regisseur. Es sind seine beiden großen Leidenschaften: „Winemaking and filmmaking are two great art forms“, so sagt er selber. Über die vergangenen Jahrzehnte brachte Coppola, in Zusammenarbeit mit seinem hervorragenden Oenologen Corey Beck, eine Reihe sehr erfolgreicher Weine heraus.
1975 erwarb Francis Ford Coppola einen Teil der ehemals weltberühmten Inglenook Estate im Napa Valley, die vom finnischen Kapitän Niebaum 100 Jahre vorher gegründet worden war. In einer Scheune auf dem Anwesen entstand sein erster Wein. Coppola führte die herrschaftliche Residenz innerhalb weniger Jahre zu neuem Ruhm. 2010 schuf er zusammen mit Acadamy-Award Preisträger und Produktions Designer Dean Tavoularis in Geyersville ein "wine wonderland". Das Weingut gleicht einem Themenpark, inspiriert durch den magischen Tivoli Garden in Kopenhagen. Besucher sollen hier weit mehr als erstklassigen Wein erleben. Zu entdecken gibt es einiges: eine Bar, zwei Restaurants, zwei Pools, ein Kino, eine Filmgalerie, Boule Plätze und einen Kunstpavillon. Selbstverständlich dürfen Filmreliquien nicht fehlen. Wer genügend Zeit mitbringt findet den Schreibtisch des Paten, das Tucker Auto von 1948 aus dem gleichnamigen Film, diverse Filmskripte und goldene Oskar Trophäen. Irgendwo dazwischen befindet sich selbstverständlich auch das Weingut.
Dort kreierte Chief Winemaker Corey Beck über die Zeit insgesamt 11 eigenständige Weinmarken und initiierte ein Reben-Nachhaltigkeits-Programm. Mit diesem Schritt wappnete sich das Weingut, dank intelligenten Wassermanagement und Biodiversität, gegen den voran schreitenden Klimawandel in Kalifornien.
In enger Zusammenarbeit mit Francis entstand unter anderen die Linie „Rosso & Bianco“, die von seiner Kindheit als Enkel einer italienischen Einwandererfamilie inspiriert ist. Während der Prohibition ließ sich Francis Ford Coppolas Großvater Agostino Trauben aus Kalifornien schicken, um daraus im Keller seiner New Yorker Wohnung Wein zu machen. Denn Wein war nach italienischer Lebensart schon immer ein ganz normales Lebensmittel. Ein Essen ohne Wein, und sei er noch so schlicht, einfach undenkbar!