Art. Nr. 406.224

Les Vieilles Vignes Blanc IGP 2017

von Domaine du Clos des Fées (Rivesaltes) aus Frankreich/Roussillion

Farbe: Strohgelb mit goldglitzernden Reflexen
Rebsorte: 50% Syrah, 35% Grenache noir, 10% Carignan, 5% Mourvedre
Charakteristik: saftige Fruchtaromen von Zitronen, knackigen Äpfeln und feiner Blütenduft, durch ein langes Hefelager sehr füllig und reichhaltig, dennoch trocken mit einer frischen Säurestruktur, im Abgang eine angenehme Extraktsüße, Trauben von teils über 100 Jahre alten Reben
Liefereinheit: 6 Flaschen à 0,75 Liter
Lagerfähigkeit: 3 Jahre Gesamtsäure: 3,08 g/l
Alkoholgehalt: 14,5 % vol. Restzucker: 3,3 g/l
Auszeichnungen
  • Robert Parker / The Wine Advocate: 90 Punkte (Jg. 2013)
  • Robert Parker / The Wine Advocate: 92 Punkte (Jg. 2015)
Gastronomische Empfehlungen

Passt hervorragend zu jeglichen Meeresfrüchten und kräftigen Fischgerichten, wie z. B. eine Bouillabaisse (franz. Fischsuppe). Ebenfalls passen gebratenes Geflügel, besonders Perlhuhn und Fasan gut aber auch Kalbsfleisch oder Ossobuco harmonieren exzellent.

Domaine du Clos des Fées

Etwas mit den eigenen Händen schaffen, das war der Wunsch, der in Hervé Bizeul wuchs, während er als Sommelier in der französischen Sterne-Gastronomie arbeitete. Ihn faszinierten die Weine, die aus alten Reben gekeltert wurden. Seinem Instinkt folgend begann er, seine Leidenschaft für Wein im Roussillon auszuleben. Ohne Geld, dafür mit viel Hoffnung, kam er 1997 nach Vingrau und verliebte sich sofort in die Landschaft und das Terroir, kein Wunder an einem solch malerischen Ort. In der Ferne ragen nahezu senkrecht die blauen Felsen von Vingrau auf, durch die fast unablässig der Nordwind Tramontane fegt. In unmittelbarer Nähe glitzert am Fuß der Pyrenäen das Mittelmeer. Wenn sich die Feen zur Sonnenwende noch zum Tanz versammeln, dann bestimmt hier an diesem sonderbaren, geheimnisumwitterten Ort. Hervé Bizeul übernahm die Weinberge von vielen alten Winzern. Die knorrigen, alten Reben wurden in mühevoller Arbeit von Generationen von Winzern noch per Hand gepflanzt. Stein für Stein wurde aus den Weingärten getragen und zu Trockenmauern aufgeschichtet, um die stellenweise eingeschlossene, kostbare, reine Tonerde zu nutzen. Selbst die ältesten Dorfbewohner versicherten, dass diese knorrigen Reben seit jeher als „alt“ bekannt sind.
Direkt vom ersten Jahrgang an begeistern die Weine von Clos des Fées. Schon der erste Jahrgang, der in der Garage eines Freundes entstand, war bereits im darauffolgenden April ausverkauft. Die vielen Mühen und die großen Anstrengungen hatten sich gelohnt, und es war genug Geld da, um weiter zu machen. Die Garage wurde zu einer Minikellerei umgebaut. In den folgenden Jahren entwickelte sich ein rasant wachsendes Weingut. Die Presse wurde schnell aufmerksam und schon bald hat Clos des Fées einen Kultstatus erreicht.
In diesem Winkel des Agly-Tales stößt man auf eine außergewöhnliche geologische Vielfalt, die sonst nur noch im Elsass und auf Madagaskar zu finden ist. Das ist auch der Grund, warum heute über 100 verschiedene Parzellen zum Weingut gehören.