Art. Nr. 606.073

Director´s Cut Russian River Chardonnay 2018

von Francis Ford Coppola Winery (Geyserville) aus USA/Kalifornien

Rebsorte: Chardonnay
Charakteristik: Unwiderstehliche Aromenvielfalt (tropische Frucht, Pfirsich und Piment), gefolgt von üppigen Noten würziger Birnen, saftiger Ananas und Mandarine, üppig und unglaublich ausgewogen im dramatischen Abgang.
Liefereinheit: 12 Flaschen à 0,75 Liter
Lagerfähigkeit: 5 Jahre Gesamtsäure: 6,6 g/l
Alkoholgehalt: 14 % vol. Restzucker: keine Angabe vom Weingut
Auszeichnungen
  • Dan Berger IWC: Triple Gold (Jg. 2016)
  • Dan Bergers IWC: Triple Gold (Jg. 2016)
  • James Suckling: 90 Punkte (Jg. 2016)
  • Orange County Wine Society: Gold - 90 Punkte (Jg. 2016)
  • Critics Challenge IWSC: Gold - 90 Punkte (Jg. 2016)
  • California State Fair: Gold - 95 Punkte (Jg. 2016)
Gastronomische Empfehlungen

Jakobsmuscheln im Weißweinsud, Cassoulet

Beschreibung

Die „Director’s Cut“-Serie ist die „weingewordene“ Vision vom „Kind des Sonoma County“ Corey Beck, eines natürliche und ursprüngliche Sonoma Weins. Daraus entstand eine limitierte Produktion von sortenreinen Weinen die bis ins kleinste Detail auf die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen des Sonoma Valley abgestimmt wurden. Jede Flasche ziert ein Zoetrop-Streifen, mit dem erstmalig Bewegtbild dargestellt werden konnte, der einem Replik aus Francis‘ persönlicher Sammlung entspricht. Film ab!

Francis Ford Coppola Winery

Bei dem Namen Francis Ford Coppola denkt man zuerst an den „Paten“ oder „Apocalypse Now“, doch in der Weinwelt ist Coppolas Erfolg als Weinproduzent ebenso legendär wie sein Wirken als Regisseur. Es sind seine beiden großen Leidenschaften: „Winemaking and filmmaking are two great art forms“, so sagt er selber. Über die vergangenen Jahrzehnte brachte Coppola, in Zusammenarbeit mit seinem hervorragenden Oenologen Corey Beck, eine Reihe sehr erfolgreicher Weine heraus.
1975 erwarb Francis Ford Coppola einen Teil der ehemals weltberühmten Inglenook Estate im Napa Valley, die vom finnischen Kapitän Niebaum 100 Jahre vorher gegründet worden war. In einer Scheune auf dem Anwesen entstand sein erster Wein. Coppola führte die herrschaftliche Residenz innerhalb weniger Jahre zu neuem Ruhm. 2010 schuf er zusammen mit Acadamy-Award Preisträger und Produktions Designer Dean Tavoularis in Geyersville ein "wine wonderland". Das Weingut gleicht einem Themenpark, inspiriert durch den magischen Tivoli Garden in Kopenhagen. Besucher sollen hier weit mehr als erstklassigen Wein erleben. Zu entdecken gibt es einiges: eine Bar, zwei Restaurants, zwei Pools, ein Kino, eine Filmgalerie, Boule Plätze und einen Kunstpavillon. Selbstverständlich dürfen Filmreliquien nicht fehlen. Wer genügend Zeit mitbringt findet den Schreibtisch des Paten, das Tucker Auto von 1948 aus dem gleichnamigen Film, diverse Filmskripte und goldene Oskar Trophäen. Irgendwo dazwischen befindet sich selbstverständlich auch das Weingut.
Dort kreierte Chief Winemaker Corey Beck über die Zeit insgesamt 11 eigenständige Weinmarken und initiierte ein Reben-Nachhaltigkeits-Programm. Mit diesem Schritt wappnete sich das Weingut, dank intelligenten Wassermanagement und Biodiversität, gegen den voran schreitenden Klimawandel in Kalifornien.
In enger Zusammenarbeit mit Francis entstand unter anderen die Linie „Rosso & Bianco“, die von seiner Kindheit als Enkel einer italienischen Einwandererfamilie inspiriert ist. Während der Prohibition ließ sich Francis Ford Coppolas Großvater Agostino Trauben aus Kalifornien schicken, um daraus im Keller seiner New Yorker Wohnung Wein zu machen. Denn Wein war nach italienischer Lebensart schon immer ein ganz normales Lebensmittel. Ein Essen ohne Wein, und sei er noch so schlicht, einfach undenkbar!