Art. Nr. 606.028

Diamond Collection Malbec 2017

von Francis Ford Coppola Winery (Geyserville) aus USA/Kalifornien

Farbe: rotblau
Rebsorte: 75% Malbec 25% Petite Sirah
Charakteristik: Eingekochte Pflaumen- und Kirschnoten mit einem Hauch Vanille und Muskatnuss, weiche, kompottartige Fruchtigkeit mit süßlich würzigem Gerbstoffmantel, fruchtgeladenes Finish.
Liefereinheit: 12 Flaschen à 0,75 Liter
Lagerfähigkeit: 7 Jahre Gesamtsäure: 5,5 g/l
Alkoholgehalt: 14 % vol. Restzucker: g/l
Gastronomische Empfehlungen

Kastaniencremesuppe, Gegrilltes Gemüse, Rinderfilet

Beschreibung

Während der Dreharbeiten für den Film "Tetro"(2009) in Argentinien entdeckte Francis Coppola den Reiz der Melbec Traube, die bis dato nur reinsortig auf dem amerikanischen Markt vertreten war. Zusammen mit seinem Winemaker Corey Beck wählte er die Trauben für den "Celestial Blue Label Malbec" von mehreren Küstenlagen in Kalifornien. Die reichhaltige Nachmittagssonne, wenig Wind und trockene Böden verleihen diesem Wein mineralische Noten und beeindruckende Gewürzaromen.

Francis Ford Coppola Winery

Bei dem Namen Francis Ford Coppola denkt man zuerst an den „Paten“ oder „Apocalypse Now“, doch in der Weinwelt ist Coppolas Erfolg als Weinproduzent ebenso legendär wie sein Wirken als Regisseur. Es sind seine beiden großen Leidenschaften: „Winemaking and filmmaking are two great art forms“, so sagt er selber. Über die vergangenen Jahrzehnte brachte Coppola, in Zusammenarbeit mit seinem hervorragenden Oenologen Corey Beck, eine Reihe sehr erfolgreicher Weine heraus.
1975 erwarb Francis Ford Coppola einen Teil der ehemals weltberühmten Inglenook Estate im Napa Valley, die vom finnischen Kapitän Niebaum 100 Jahre vorher gegründet worden war. In einer Scheune auf dem Anwesen entstand sein erster Wein. Coppola führte die herrschaftliche Residenz innerhalb weniger Jahre zu neuem Ruhm. 2010 schuf er zusammen mit Acadamy-Award Preisträger und Produktions Designer Dean Tavoularis in Geyersville ein "wine wonderland". Das Weingut gleicht einem Themenpark, inspiriert durch den magischen Tivoli Garden in Kopenhagen. Besucher sollen hier weit mehr als erstklassigen Wein erleben. Zu entdecken gibt es einiges: eine Bar, zwei Restaurants, zwei Pools, ein Kino, eine Filmgalerie, Boule Plätze und einen Kunstpavillon. Selbstverständlich dürfen Filmreliquien nicht fehlen. Wer genügend Zeit mitbringt findet den Schreibtisch des Paten, das Tucker Auto von 1948 aus dem gleichnamigen Film, diverse Filmskripte und goldene Oskar Trophäen. Irgendwo dazwischen befindet sich selbstverständlich auch das Weingut.
Dort kreierte Chief Winemaker Corey Beck über die Zeit insgesamt 11 eigenständige Weinmarken und initiierte ein Reben-Nachhaltigkeits-Programm. Mit diesem Schritt wappnete sich das Weingut, dank intelligenten Wassermanagement und Biodiversität, gegen den voran schreitenden Klimawandel in Kalifornien.
In enger Zusammenarbeit mit Francis entstand unter anderen die Linie „Rosso & Bianco“, die von seiner Kindheit als Enkel einer italienischen Einwandererfamilie inspiriert ist. Während der Prohibition ließ sich Francis Ford Coppolas Großvater Agostino Trauben aus Kalifornien schicken, um daraus im Keller seiner New Yorker Wohnung Wein zu machen. Denn Wein war nach italienischer Lebensart schon immer ein ganz normales Lebensmittel. Ein Essen ohne Wein, und sei er noch so schlicht, einfach undenkbar!